Vergangene Ausstellungen
11.02. - 18.03.2012 LUISA KASALICKY - LUDWIG GERSTACKER
11.02. - 18.03.2012 Luisa Kasalicky - Ludwig Gerstacker
CONFÉRENCE

LUISA KASALICKY
LUDWIG GERSTACKER
LUDWIG GERSTACKER
Biografische Daten:
*1965 in Klagenfurt
Lebt und arbeitet in Wien
Ludwig Gerstacker drückt sich künstlerisch in unterschiedlichen Medien aus.
Seine Malerei könnte man beschreiben mit dem Begriff „Pluralmonochromie“. Diese ungewöhnliche Bezeichnung stammt vom Kunstwissenschaftler Klaus Dieter Zimmer und möchte die Besonderheit betonen, dass durch das Auftragen von verschiedenen farblichen Schichten auf die Leinwand mit Pinsel und Spachtel eben keine einfache Monochromie entsteht, sondern vielmehr eine Polychromie bzw. Pluralmonochromie. Zudem werden die jeweiligen Farbschichten als auch die Anordnung von verschiedenen Papierarbeiten nebeneinander gleichsam dem Zufall überlassen.
Ludwig Gerstackers Fotoarbeiten sind Bildfindungen, welche seine Malerei begleiten. Motive sind die auf Reisen und Ausflügen wahrgenommene Natur und Architektur. Mittels eines komplizierten Spiegeleffekts, welcher die Dopplung zu Folge hat, sind seine Arbeiten nicht mehr bloße Abbilder des Gesehenen.
LUISA KASALICKY
Biografische Daten:
*1974 in Prag
Lebt und arbeitet in Wien
Zu Beginn ihres künstlerischen Schaffens beschäftigte sich Luisa Kasalicky mit Malerei, welche das Verhältnis von Innen und Außen – Öffentlichem und Privatem zum Thema hatte. Im Lauf ihrer weiteren Arbeit hat die Künstlerin nun ihre Malerei in den Raum ausgedehnt und erweitert. Installationen, Skulpturen und Wandobjekte, welche Luisa Kasalicky an die architektonischen Gegebenheiten anpasst, bilden im Raum ein malerisches und skulpturales Gesamtbild.
Unabhängig davon, ob sie dabei „weiche“ industrielle Materialien wie Teppiche, Gummi und Leder oder „harte“ wie Metall, Dachpappe, Fliesen und Parkett verwendet, Kasalicky führt in diesen Arbeiten den alten Dialog zwischen der Natur der Abstraktion und der Repräsentation weiter, indem sie die traditionelle Verwendung und Bedeutung der Malerei mit einer Reihe von Materialien und Texturen herausfordert, die alltägliche Erfahrungen evozieren.
24.03. - 06.05.2012 MANFRED HEBENSTREIT ALOIS RIEDL
24.03. - 06.05.2012 Manfred Hebenstreit - Alois Riedl
Manfred Hebenstreit
Biografische Daten:
*1957 in Altheim (OÖ)
Lebt und arbeitet in Peuerbach (OÖ)
„Wenn Platon den Menschen in seinem gewöhnlichen Alltag als in einer Höhle lebend beschreibt, dann sind die Reisen Hebenstreits als Parallele zur Hinwendung zu einer anderen Welt zu verstehen. Einer Welt, die, einmal betreten, eine andere Wahrnehmung erlaubt, ja einfordert. Die Konfrontation des Höhlenbewohners mit dem Licht, Konfrontation mit dem anderen. Dem wahren Seienden? (…) Zusammenfassend lässt sich das Werk Hebenstreits dahingehend charakterisieren, dass es keine extrovertierte Kunst ist, die er hervorbringt.(…)
Die Beschauer - also wir - haben einen wichtigen Anteil am Erschließen der Bilder. Dies einerseits, indem unsere Affekte im Moment des Schauens die Bildwahrnehmung beeinflussen und andererseits, indem Hebenstreit über das gegenständlich Abbildende hinausgeht und uns so, vermittels einer Werke, Zugang zu unserer emotionalen Befindlichkeit verschafft“
Alois Riedl
Biografische Daten:
*1935 St. Marienkirchen/Schärding (OÖ)
Lebt und arbeitet in Brunnenthal/Schärding (OÖ)
Als Künstler (und auch Sammler) stellt Alois Riedl eine Ausnahme im aktuellen oberösterreichischen Kunstbetrieb dar. Sein international viel beachtetes Werk entwickelte sich seit den späten sechziger Jahren in den Bereichen Malerei und Zeichnung als ein Prozess, der von der frühen Auseinandersetzung mit Pölstern, Sessel, Sitz- und Liegestücken eine Metamorphose hin zu einer unverwechselbar charakteristischen Bildsprache des Künstlers durchlief.
Selbst bei jenen frühen sogenannten Polstermöbelbildern wurde bereits offensichtlich, dass Riedl eine besondere Gratwanderung zwischen konstruktiven und expressiven Ausdrucksweisen zu erforschen versucht. Ihn interessierten beide Formqualitäten seiner Gegenstände, und schon damit klinkte er sich aus dem eindimensional auf Konzept und Aktion gerichteten Zeitgeschehen der siebziger Jahre aus und beschritt einen ganz eigenen Weg.
Heute kennzeichnet das bereits umfangreiche Werk Riedls eine souveräne ästhetische Konzeption, bei welcher der Künstler seine präzise angelegten Bildgegenstände in einem einprägsamen Verhältnis zu meist monochrom behandelten Farbflächen eindrucksvoll wirken und leuchten lässt.
Biographien
MANFRED HEBENSTREIT
Geboren 1957 in Altheim in Oberösterreich
Lehre und Gesellenprüfung zum Feinmechaniker, nach dem Zivildienst
1976 bis 1978 Reise nach Asien und Australien
1979 bis 1984 Studium „Malerei und Grafik“ an der Hochschule für
künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz, jetzt Kunst-Universität
1987 Talentförderungspreis des Landes Oberösterreich
lebt in Peuerbach, OÖ
Atelier im umgebauten Hallenbad Peuerbach
1990 Stipendium für Kalifornien, Walter Bischoff Galerie, Chicago-Berlin
1998 Einzelausstellung Oberösterreichische Landesgalerie Linz
viele Malreisen und Studienaufenthalte im Ausland
Realisierung von verschiedenen Kunst-am-Bau-Aufträgen
ab 2000 Erlernen der Glasmalerei und Entwicklung einer eigenen Technik
2002 Kulturpreis des Landes Oberösterreich
2003 Retrospektive im Palais Harrach, Kunsthistorisches Museum Wien
2006 Ausstellung im Allrussischen Nationalmuseum Moskau
2007 Realisierung eines 8 Meter langen Glasleuchtbildes in der CA Immo Wien
2008 Retrospektive im State Russian Museum, Ludwig-Stiftung in St. Petersburg
2009 Wasserbilder in Queensland, Australien
April 2009 Baubeginn KOMETOR ®, 18 Meter hohe begehbare Skulptur in Peuerbach
mit den Installationen „Wasserwelt“ und „Sternendom“
2010 Eröffnung des KOMETOR ® im Rahmen der OÖ. Landesausstellung
2011 Ausgedehnte Arbeitsaufenthalte in Indien und Arizona Bilderserie „Arizona-Ortungen“
2012 Reisen nach Indien und Schottland
ALOIS RIEDL
1935 geboren in St. Marienkirchen bei Schärding /OÖ
ab 1960 erste Kontakte zur Bildenden Kunst
ab 1970 zielgerichtete malerische Entwicklung
1976 Kulturpreis des Landes Oberösterreich
1983 Staatsstipendium
Lebt und arbeitet in Brunnenthal und in Schärding.
01.10. - 20.11.2011 WALTER VOPAVA - MICHAEL KIENZER
02.04. - 29.05.2011 HANS KUPELWIESER - RUDI STANZEL
31.07. - 26.09.2010 GUNTER DAMISCH
31.07. - 26.09.2010 Gunter Damisch
Bewegungen durch Zeit und Raum, die auf nichts Eindeutiges und Endgültiges hinauslaufen, bewohnt von Zeichen der Einzelnen, die dem Ganzen inne wohnen und es mit Erzählungen und Erlebnissen strukturieren, die aus dem Ganzen in seiner Unüberschaubarkeit spezielle Orte und Bereiche machen und im Allgemeinen, im Weiten Punkte des >So und nicht anders< darstellen, Figuren in Fülle und Einzelne im Chor der Vielen.
Gunter Damisch
27.11.2010 - 09.01.2011 MARIA MOSER
02.10. - 21.11.2010 ERWIN WURM - OTTO ZITKO
02.10. - 21.11.2010 Erwin Wurm - Otto Zitko
ERWIN WURM
Erwin Wurm, einer der bedeutendsten und international renommiertesten österreichischen Bildhauer, beschäftigt sich seit den achtziger Jahren mit der Erweiterung des Skulpturenbegriffs. In seinen »One Minute Sculptures« beispielsweise, temporären Skulpturen, die von grotesker Komik gekennzeichnet sind, lädt er sein Publikum ein, Skulptur zu werden und stellt selbst diverses Zubehör bereit. Zurück bleiben lediglich Fotos oder Videos, die einen fixen Moment im kurzen Leben der Skulpturen zeigen.
Erwin Wurms Einsatz der Medien Fotografie und Video, die ihm erlauben, neben den klassischen Parametern der Skulptur - wie Gravitation, Gewicht, Statik, Stabilität, Equilibrium, Materialität, Form - auch neue wie die Zeit einzuführen, ist als singulär zu betrachten. Menschliche Körper in Verbindung mit Gegenständen und in Positionen, die sie nur für Minuten einnehmen können, sind ideale Erweiterungen der Skulptur ins Feld der Medien.
OTTO ZITKO
“Eine Linie, die Otto Zitko zieht, wenn er malt, setzt die Linie fort, welche der Künstler schon vor langem begonnen hat. Mit dieser Linie ist er ,unterwegs', als einer, der nomadischen Prinzipien folgt, als einer, der in labyrinthischer Vernetzung einen Weg buchstäblich vorzeichnet und ihm nachgeht (respektive vorgeht und ihn nachzeichnet); als einer, der mit raumgreifenden Mal/Zeichen-Gesten ein zweidimensionales Lineament in vorhandene Räume setzt, sie dadurch dynamisiert, entgrenzt und sie um eine ungeahnte Tiefe bereichert, die zeitliche Dimension ahnen lässt.......”
aus: Herbert Lachmayer. Der lange Weg der Linie - Zum Werk des Malers Otto Zitko
06.08. - 25.09.2011 PORTRAIT
06.08. – 25.09.2011 PORTRAIT
Mit Arbeiten von
Irene Andessner, Franz Blaas, Ulrich Bosch, Arthur Brusenbauch, Veronika Dirnhofer, Christian Eisenberger, EVA & ADELE, Karl Anton Fleck, Michela Ghisetti, Lena Göbel, Franz Graf, Xenia Hausner, Anna Jermolaewa, Martha Jungwirth, Roland Kodritsch, Jiri Kolar, Elke Krystufek, Ulrike Lienbacher, Jürgen Messensee, Robert Metzkes, Oswald Oberhuber, Josef Pillhofer, Roman Pfeffer, Martin Praska, Andrea Prock, Arnulf Rainer, Franz Ringel, Markus Schinwald, Eva Schlegel, Erika Schmied, Martin Schnur, Deborah Sengl, Markus Treml, Andy Warhol ………
29.01. - 27.03.2011 HELMUT SWOBODA - ANNA STANGL
05.06. - 25.07.2010 EVA SCHLEGEL - WERNER REITERER
05.06. - 25.07.2010 Eva Schlegel - Werner Reiterer
EVA SCHLEGEL
Geboren 1960 in Hall / Tirol, lebt und arbeitet in Wien
1979 – 85 Studium Hochschule für Angewandte Kunst, Wien, bei Prof. Oswald Oberhuber
1997 – 06 Professorin für Kunst und Fotografie an der Akademie der bildenden Künste, Wien. Zahlreiche Ausstellungen in In- und Ausland.
Eva Schlegel gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten österreichischen Künstlerinnen.
Im Dezember wird ihr eine große Ausstellung im Wiener Museum für angewandte Kunst gewidmet sein. 2011 ist Eva Schlegel zudem als Biennale-Kommissärin in Venedig für das Gesamterscheinungsbild des Österreich-Pavillons verantwortlich.
„Kunst sieht Eva Schlegel als Experimentierfeld. Kürzel und Forme(l)n in Grafittafeln geritzt, auf Blei aufgezogene Fotografien, Videos, Tafelbilder, Bildobjekte : Neue Materialien und Medien erforscht sie mit der Neugier einer Wissenschafterin. Macht Texte, Menschen, Fotos unscharf, um den Blick zu schärfen für das Wesentliche.“ (Andrea Schurian)
WERNER REITERER
1964 in Graz geboren, lebt in Wien
1984-88 Studium der Grafik an der Akademie der bildenden Künste, Wien (bei Prof. Maximilian Melcher). Zahlreiche Ausstellungen in In- und Ausland.
Materiell zu arbeiten bedeutet bei Werner Reiterer nicht unbedingt sichtbar zu arbeiten, mentales Arbeiten hingegen muss für ihn nicht zwingend unsichtbar sein. Er gibt Rätsel auf, stellt Fallen im Reich der Zeichen. Seine ab- und hintergründigen Ideen sammelt er auf zahllosen Zeichenblättern. Sie sind ein Gedankenpool, aus dem Ausstellungen, Skulpturen, Installationen, Arbeiten im öffentlichen Raum oder Architektur entwickelt werden können. Reiterer gehört heute zu den bemerkenswertesten Vertretern der österreichischen Skulptur. Seine Beiträge, die immer auch von markanten Zeichnungen begleitet werden, verbinden Aspekte des skulpturalen Ortsbezugs mit Konzepten, die in ihrem Interventionsanspruch permanent Fragen an das Betriebssystem Kunst aufwerfen und Erwartungshaltungen an Kunst konterkarieren.










