Kommende Ausstellungen
07.07. - 26.08.2012 HERMANN NITSCH
07.07. - 26.08.2012 Hermann Nitsch
"Hermann Nitsch bleibt bis heute seinem sehr persönlich geprägten Aktionismus des Orgien-Mysterien-Theaters verpflichtet. Basierend auf der Idee eines Gesamtkunstwerks, das die menschlichen Sinne allumfassen anspricht, konzipiert Nitsch seine Aktionen als orgiastische, bis zum Exzess gesteigerte Erlebnisse, die eine reinigende Wirkung (Katharsis) nach sich ziehen sollen. Diese Überzeugung, dass Kunst heilende, katharsische Wirkung haben kann, ist grundlegend für Nitschs künstlerischen Ansatz. Dabei spielt das dezidierte Bekenntnis zur Dimension des Religiösen eine wichtige Rolle: in seinem künstlerischen Themen- und Formenrepertoire bezieht sich Nitsch ganz offensichtlich auf Elemente der barock-katholischen Tradition. Ebenso zeigen sich aber auch Affinitäten zu antiken Mysterienkulten, orgiastischen Ritualen außereuropäischer Kulturen oder psychoanalytischen Denkmodellen.
(...) War die Malerei zwar immer präsent in Nitschs Œuvre – die Aktionsrelikte wurden vom Künstler stets bearbeitet – so kam es in den 1980er Jahren zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Medium: es entstanden autonome Bilder und regelmäßig fanden Malaktionen statt, die neben den eigentlichen Aktionen eine wichtige Stellung in Nitsch späterem Schaffen einnehmen. Leitmotivisch zieht sich die Farbe Rot durch das Œuvre."
(Aukt.Kat. Wien, im Kinsky, 2011: 84. Auktion. Meisterwerke.10.05.2011.)
01.09. - 07.10.2012 JUNGE KUNST
01.09. - 07.10.2012 Junge Kunst
13.10. - 25.11.2012 ZEICHNUNG
13.10. - 25.11.2012 Zeichnung
01.12.2012 - 10.01.2013 HANS STAUDACHER
01.12.2012 - 10.01.2013 Hans Staudacher
„Hans Staudachers Bilder sind reich an Spannungsmomenten, sie sind voller Dissonanzen, aber auch Harmonien, sie kommen gestischen Explosionen gleich und bieten doch auch emotionale Ruhepole, geordnete skripturale Setzungen stehen neben eruptiven Notationen und spontanen Korrekturen.
In Österreich ist Staudachers widersprüchliche, ausufernde, ehrliche Spontaneität einzigartig. Kein anderer Maler hat sich eine solche Frische von augenblicklicher Imagination und direkter Umsetzung erhalten. Er ist ein Universalist des Abstrakten, ein herrlich unverkrampfter Spieler auf dem Synthesizer des Koloristischen und Grafischen.“
(Aukt.Kat. Wien, im Kinsky, 201: 84. Auktion. Meisterwerke. 10.05.2011)