Depotkünstler Galerie 422

KARIN FRANK

Karin Frank

Die Abbildungen zeigen nur eine Auswahl der in der Galerie verfügbaren Arbeiten. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne eine komplette Liste zu. Kurzfristige Änderungen vorbehalten.

Veronika Suschnig Portrait

Veronika Suschnig Portrait

Nähert man sich den Werken von Veronika Suschnig wird die dreidimensionale Struktur der Tafelbilder luzid. Die Künstlerin denkt stark vom Standpunkt der Architektur aus. Ornamentale Formen, erkennbare Raumkonstruktionen bis hin zu abstrakten Gebilden in unterschiedlichen Farben und Musterungen zeichnen sich am Bildträger ab. Sie changieren zwischen pastosen Farb- und Formreliefs und vereinzelten Farblinien am Trägermaterial. 

Symptomatisch für ihre jüngst entstandenen Arbeiten, der Coral Critique, ist die Verwendung von Rot und Rosa-Nuancierungen. Mit diesen Farben, die lange Zeit mit dem Weiblichen in Verbindung gebracht wurden, spielt Suschnig. Sie hinterfragt, ob im vorherrschenden Pluralismus eine Zuschreiben von männlich und weiblich gegenwärtig noch ein Thema darstellt. Abseits der Farbigkeit sind es auch organisch wirkenden Strukturen, die an Häkelarbeiten erinnern und die Fragestellung auf eine andere Art und Weise durchspielen.

Einen anderen Werkkomplex bilden ihre sogenannten „Pillen“-Bilder. Die weiße Reliefstruktur besteht aus Tablettenblister, welche Gebrauchsspuren aufweisen. Einige der Tabletten sind aus den Verpackungen herausgedrückt und suggerieren dadurch eine Konsumation. Dem Ganzen fügt sie noch die textliche Komponente, wie „Optimize my feeling“ oder „Imagine the swollow“, die über Themen Selbstoptimierung und Psychohygiene nachdenken lassen, hinzu. 

Veronika Suschnig Biografie

1989
geboren


Akademie der Bildenden Künste in Wien Malerei bei Daniel Richter, zugleich Architektur bei Alessandra Cianchetta und Antje Lehn


2018
Bank Austria Artprize


Lebt und arbeitet in Wien, Klagenfurt und Neulengbach.

 

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