Constantin Luser – Eva Schlegel
09.08.2025 -27.09.2025
Ab dem 9. August 2025 eröffnen wir im Rahmen der Salzkammergut Festwochen Gmunden eine hochkarätige Schau der Künstler:innen Constantin Luser und Eva Schlegel. Zwei bedeutende Positionen der österreichischen Gegenwartskunst treten hier in einen spannungsreichen Dialog und setzen sich auf unterschiedliche Weise mit Raum und Wahrnehmung auseinander.
Constantin Luser ist für seine filigranen „Raumzeichnungen“ bekannt, die etwa im Wiener Parlament zu sehen sind. In seinen Arbeiten überträgt er feine zeichnerische Linien in den dreidimensionalen Raum – in Form von Metallskulpturen, die er mit Klangkörpern oder akustischen Elementen kombiniert. In Gmunden zeigt er neben diesen skulpturalen Arbeiten auch neue zweidimensionale Werke, die malerische Aquarellspuren mit konstruktiven Zeichnungen auf mehrschichtigen Kupfer- bzw. Spiegelplatten verbinden.
Eva Schlegel nähert sich dem Raum auf subtile Weise – durch Reduktion, Unschärfe und Spiegelung. In der Ausstellung begegnen uns etwa Fotografien diffuser Architekturräume, die durch ihre gezielte Unschärfe eine imaginierte Tiefe erzeugen, ebenso wie Skulpturen aus Spiegeln, die fragmentierte Perspektiven zurückwerfen und die Orientierung im Raum bewusst irritieren. Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Werkserien aus den letzten Jahren – darunter Fotografien, Skulpturen, Lithografien und Aquarelle. In einer Serie expressiver Lithografien thematisiert sie etwa das Meer als Naturgewalt. Die Bildwelt wird dabei durch unscharf gesetzte Texte ergänzt, die thematisch Bezug auf das Meer nehmen.
Die Ausstellung stellt einen wesentlichen Beitrag zum Kultursommer 2025 und zur aktuellen Diskussion um Raum als künstlerisches Medium dar – und eröffnet Ihnen die Möglichkeit, bei uns zwei starke künstlerische Positionen im Spannungsfeld von Wahrnehmung, Spiegelung und räumlicher Erfahrung (neu) zu entdecken.












