Jari Genser – Lavinia Lanner – Levente Szücs

26.02.2022 – 02.04.2022

Die Gruppenausstellung der aufstrebenden Newcomer Jari Genser – Lavinia Lanner – Levente Szücs startet am Samstag, 26. Februar und läuft bis einschließlich Samstag, 2. April 2022.

Ab Samstag, 26. Februar bis Samstag, 02. April 2022 können im Rahmen der Auftaktausstellung der Galerie 422 Margund Lössl frische Zugänge zu Malerei und Zeichnung erlebt werden. Der kuratorische Schwerpunkt wird sich mit den Themenfeldern Natur vs. Urbanität, Abstraktion vs. Gegenstand auseinandersetzen und anhand spannender Gegenüberstellungen Einblicke in das aktuelle Schaffen der jungen Künstlergeneration gewähren.

Jari Genser

Jari Genser reflektiert in seinen Werken über das täglich Wahrgenommene. Beeinflusst durch literarische Gedanken oder tagesaktuelle, mediale Aussagen wird der Reflexionsgegenstand in realistischer Manier auf den Bildträger gebracht. Geleitet vom achtsamen Blick des Künstlers, eröffnen sich Innen- und Außenräume, die zum Nachdenken anregen und die Schönheit des Alltäglichen vor Augen führen

Künstlerportrait Jari Genser

Lavinia Lanner

Das künstlerische Zentrum Lavinia Landers bildet die Zeichnung. Mittels feinen und zugleich konzentriert dichten Bleistiftstrichen erschafft sie abstrakte Gebilde. Teils aus dem ursprünglichen Kontext gelöst, potenziert sie Formen und schreibt ihnen in großformatigen Ansichten eine gänzlich neue Bedeutung zu. Sie bricht mit dem Intimen des Mediums und macht es zum präsenten Gegenüber. Zuschreibenden wie leicht, dynamisch, mehrdeutig und tief charakterisieren die fantastischen Gebilde – sie offeriert dem Rezipienten eine Einladung für mannigfaltige Imaginationen.

Levente Szücs

Levente Szücs bringt in seinen Arbeiten Abstraktion und Gegenständlichkeit in Einklang. Ausgehend von Naturbeobachtungen bringt er mittels Fotografie monumentale Bergmassive und Wälder mit expressiver und farbexplosiver Malerei auf den Bildgrund. Im Sinne eines gemeinsamen und gleichberechtigten Nebeneinanders unterstreicht der lasierend bis opake Duktus das gegenständliche Naturschauspiel. Die Malerei durchbringt die wiedergegebene Natur als Ruhepol und bringt Dynamik in die Komposition, wird aber gleichzeitig wieder von ihr in Zaum gehalten.

Levente Szücs im Interview