Project Description

Gabriele Kutschera – Maria Moser

27.11.2021 – 15.01.2022

Die Galerie 422 Margund Lössl beschließt am ersten Adventwochenende mit einem fulminanten Oberösterreich-Schwerpunkt die diesjährige Ausstellungssaison. Von Samstag, 27. November 2021 bis einschließlich Samstag, 8. Jänner 2022 bespielen die Werke von Gabriele Kutschera und Maria Moser die Räume der Galerie.

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Die Galerie 422 Margund Lössl beschließt am ersten Adventwochenende mit einem fulminanten Oberösterreich-Schwerpunkt die diesjährige Ausstellungssaison. Von Samstag, 27. November 2021 bis einschließlich Samstag, 8. Jänner 2022 bespielen die Werke von Gabriele Kutschera und Maria Moser die Räume der Galerie.

Energiegeladene, kraftvolle Malereien, Skulpturen und Zeichnungen treffen auf voll Leichtigkeit und Spontanität sprühende. Dabei changieren sie zwischen einer gleichberechtigten, unglaublich ästhetisch-symbiotischen Beziehung und einer lustvollen Abarbeitung am jeweils anderen. Ein grandioses Schauvergnügen ist garantiert, das ein Herauslesen des künstlerischen Sprachvokabulars von Gabriele Kutschera als auch Maria Moser von Anbeginn deutlich macht.

Eisen – Glut – Feuer – das Schmieden des Werkstoffes– diese Begriffe sind es u.a., die das künstlerische Schaffen der renommierten Künstlerinnen seit Anbeginn ausmachen. Beide verbindet eine tiefe Leidenschaft und Liebe zu dem harten Beruf des Schmiedens, der lange Zeit ausschließlich männlich konnotiert war. Mit ihrer unverwechselbaren, künstlerischen Sprache nehmen sie beide einzigartige Positionen innerhalb des Österreichischen Kunstgeschehens ein und ihre Werke Teil vieler öffentlicher als auch privater Sammlungen.

Seit vielen Jahren werden beide Künstlerinnen von der Galerie 422 vertreten, aber erstmals treffen deren Werke in einer Tandemausstellung aufeinander. Für die Ausstellung sind eigens neue Werke entstanden, die mit einer Auswahl an älteren präsentiert werden.

Gabriele Kutschera

Die Metallkünstlerin und Schmuckdesignerin Gabriele Kutschera zählt zu den bedeutendsten österreichischen Eisenplastikerinnen der Gegenwart. Seit mehr als 40 Jahren übt sie die Kunst des Schmiedens aus. Durch Schlagen, Biegen, Hämmern und Spalten hat sie ihre unverkennbar expressive Formensprache entwickelt, deren Hauptmotiv die Wahrnehmung von Zeit und Veränderung ist. Ihre abstrakt-sinnlichen Metallplastiken aus Vierkantstäben manifestieren sich immer wieder in der Form von Paddeln und Schnüren. Das kalte und schwere Material findet in linienförmigen Bewegungen zueinander. Die Faszination des raumerobernden Metallkosmos von Gabriele Kutschera besteht darin, dass sie den Objekten abseits von deren Materialästhetik eine leichte, zarte Wirkung einschreibt.

Maria Moser

Maria Mosers energiegeladenen und expressiven Malereien haben die Abstrakte Kunst in Österreich nach ’45 wie keine andere geprägt. Ihre charakteristische Formensprache, die an glühende Eisen erinnert, changiert zwischen Abstraktion und letzten Bezügen von Gegenständlichkeit. Rot-Nuancierungen stehen symptomatisch für das Werk der Künstlerin. Die Prägung durch die Schmiede ihres Vaters findet sich als Impulsgeber in vieler ihrer Arbeiten. Mittels Farbe schafft sie lebendige Tiefe und räumliche Dimension, die von Lebenskraft durchdrungen sind. Diese lässt den Betrachter in einen malerischen Kosmos eintauchen, der ihn zu den Ursprüngen seiner Existenz führt.

Künstlerportrait Maria Moser