Veronika Suschnig

Geb. 1989

Nähert man sich den Werken von Veronika Suschnig wird die dreidimensionale Struktur der Tafelbilder luzid. Die Künstlerin denkt stark vom Standpunkt der Architektur aus.

Nähert man sich den Werken von Veronika Suschnig wird die dreidimensionale Struktur der Tafelbilder luzid. Die Künstlerin denkt stark vom Standpunkt der Architektur aus. Ornamentale Formen, erkennbare Raumkonstruktionen bis hin zu abstrakten Gebilden in unterschiedlichen Farben und Musterungen zeichnen sich am Bildträger ab. Sie changieren zwischen pastosen Farb- und Formreliefs und vereinzelten Farblinien am Trägermaterial.

Symptomatisch für ihre jüngst entstandenen Arbeiten, der Coral Critique, ist die Verwendung von Rot und Rosa-Nuancierungen. Mit diesen Farben, die lange Zeit mit dem Weiblichen in Verbindung gebracht wurden, spielt Suschnig. Sie hinterfragt, ob im vorherrschenden Pluralismus ein Zuschreiben von „männlich und weiblich“ gegenwärtig noch ein Thema darstellt. Abseits der Farbigkeit sind es auch organisch wirkenden Strukturen, die an Häkelarbeiten erinnern und die Fragestellung auf eine andere Art und Weise durchspielen.

Einen anderen Werkkomplex bilden ihre sogenannten „Pillen“-Bilder. Die weiße Reliefstruktur besteht aus Tablettenblister, welche Gebrauchsspuren aufweisen. Einige der Tabletten sind aus den Verpackungen herausgedrückt und suggerieren dadurch eine Konsumation. Dem Ganzen fügt sie noch die textliche Komponente, wie „Optimize my feeling“ oder „Imagine the swollow“, die über Themen Selbstoptimierung und Psychohygiene nachdenken lassen, hinzu.

Lebenslauf

Werke

Michael Kienzer - Ab und Zu

Veronika Suschnig
Coral Critique (2019)
Acryl, Kunstharzdispersion, Füllstoffe, Pigmente auf Leinwand
120 x 70 cm

Michael Kienzer - Ab und Zu

Veronika Suschnig
o.T. (2019)
Acryl, Sprühfarbe, Kunstharzdispersion, Füllstoffe, Pigmente auf Leinwand
40 x 30 cm

Michael Kienzer - Ab und Zu

Veronika Suschnig
Coral Collar (2019)
Acryl, Sprühfarbe, Kunstharzdispersion, Füllstoffe, Pigmente auf Leinwand
60 x 40 cm

Ausstellung

2019 FÜNF

mit Lena Göbel
Haruko Maeda
Ramona Schnekenburger
Veronika Suschnig

Werke nicht mehr alle verfügbar!

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