Künstler der Galerie 422 (G-K)

CORNELIUS KOLIG

Kolig Cornelius, Du - kannst mich kreuzweise, 2007, Mischtechnik, Transparentpapier, 40 x 30 cm, 40 x 60 cm

Die Abbildungen zeigen nur eine Auswahl der in der Galerie verfügbaren Arbeiten. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne eine komplette Liste zu. Kurzfristige Änderungen vorbehalten.

Cornelius Kolig Portrait

Der Objektkünstler, Maler und Bildhauer Cornelius Kolig lebt in seinem Elternhaus in Vorderberg sowie in Villach. Er arbeitete ferner mit Kunststoffen wie Plexiglas und Polyester, experimentierte auch mit ungewöhnlichen Materialien und Vorlagen wie etwa Röntgenbildaufnahmen.

Die Neugestaltung des Kolig-Saales (dessen Fresken seines Großvaters Anton Kolig von den Nazis abgeschlagen wurden) im Kärntner Landhaus führte 1999 zu heftigen, auch überregionalen kulturpolitischen Kontroversen.
2003 gehörte der Künstler leider auch zu den vielen schwer Geschädigten der Hochwasserkatastrophe im Gailtal. Unzählige Zeichnungen, Bilder und Skulpturen wurden teils beschädigt, teils durch die Schlammmassen komplett zerstört, und auch sein "Paradies" wurde praktisch vernichtet.

Cornelius Kolig Biografie

1942    
geboren in Vorderberg an der Gail (Kärnten)


1960-65    
Akademie der Bildenden Künste in Wien (Prof. Dobrowsky, Prof. Weiler und Prof. Boeckl)


1980    
Baubeginn des "Paradieses" in Vorderberg, ein Gesamtkunstwerk auf einem rund 6000 Quadratmeter großem Areal. Bei einem Hochwasser 2003 wurden das Paradies und viele seiner weiteren Werke zerstört.

1999
Kulturpreis der Stadt Villach


2006
Großer Landeskulturpreis des Landes Kärnten


2016
Einzelausstellung im 21er Haus

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