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GERHARD RÜHM

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Die Abbildungen zeigen nur eine Auswahl der in der Galerie verfügbaren Arbeiten. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne eine komplette Liste zu. Kurzfristige Änderungen vorbehalten.

Gerhard Rühm Portrait

Gerhard Rühm Portrait

Gerhard Rühm, geb. 1930 in Wien, betätigt sich als permanenter Grenzüberschreiter. Als Literat, Komponist und Bildender Künstler gleichermaßen profiliert, trägt er die Impulse der dazumal literarisch-musikalisch agierenden "Wiener Gruppe" (Friedrich Achleitner, H.C. Artmann, Konrad Bayer, Gerhard Rühm, Oswald Wiener) selbständig weiter. Seine Arbeiten ziehen mannigfaltige Verbindungslinien zwischen den Künsten.

Die ersten Zeichnungen auf Notenpapier, die Rühm "visuelle musik" nannte, da sie zum Sehen bzw. Lesen bestimmt sind, entstanden bereits 1976 und wollten vage musikalische Assoziationen hervorrufen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich aus den vereinzelten Anfängen eine konsequent vorangetriebene eigene Gattung, in der Zeichnung, Tuschmalerei und Collage gleichermaßen Anwendung finden. Eine Gattung, die innerhalb Gerhard Rühms künstlerischer Arbeit einen gewichtigen Stellenwert hat.

Gerhard Rühm lebt in Wien und Köln. Er lehrte 1972-95 als Professor an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Hamburg sowie 1981, 1987, 1991, 1996 und 1999 an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg. 1991 wurde er mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet.
 

Gerhard Rühm Biografie

1930     
geboren in Wien


Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien


1972-1996     
Professor an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg


1976    
Österreichischer Würdigungspreis für Literatur


1991     
Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur


2007     
Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien


2010
Ehrendoktorwürde der Universität Köln


2013
Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst


2014
Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst


2015
Karl-Sczuka-Preis für Hugo Wolf und drei Grazien, letzter Akt

 

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