30.11.2019 - 04.01.2020

GUNTER DAMISCH

 

Gunter Damisch, Blaufeld Weltquerweg, 2011, Öl auf Leinwand, 110 x 110 cm
Gunter Damisch Flämmlerverneigungstheater, 2003 - 2007, Öl auf Leinwand, 140 x 130 cm
Gunter Damisch, Flimmflämmler Weltkap, 2010 -2015, Öl auf Leinwand, 100 x 90 cm
Gunter Damisch, Gelbfeldflämmler im Wegnetz, 2009,  Öl auf Leinwand, 180 x 160 cm
Gunter Damisch, Oranges Flämmleraufstromfeld, 2011, Öl auf Leinwand, 180 x 160 cm
Gunter Damisch, Purpurrot Flämmlerflimmern, 2011, Öl auf Leinwand, 125 x 130 cm
Gunter Damisch, Weltlochflämmler, Unikatdruck, Holzschnitt, 197 x 122 cm
Gunter Damisch, Weltquerweg Kreaturen, 2006 - 2007, Öl auf Leinwand, 90 x 70 cm
Gunter Damisch, Weltwegnetz, 2009, Holzschnitt, 197 x 122 cm, 5/5 + 2AP
Gunter Damisch, Weltwegnetze, 2004 - 2005, Öl auf Leinwand, 180 x 160 cm
Gunter Damisch Weltwegvernetzung, 1993, Öl auf Leinwand, 180 x 160 cm
Gunter Damisch,  o.T.,  2007, Öl auf Leinwand, 61 x 40 cm

Virtueller Rundgang durch die Ausstellung:

Am ersten Adventwochenende werden wir unsere letzte Ausstellung für das Jahr 2019 mit Werken von Gunter Damisch eröffnen. Gunter Damisch hat wie kein anderer einen unverwechselbaren Werkkosmos geschaffen: Ob in der Malerei, der Skulptur, der Grafik oder auch in der Zeichnung – seine einzigartige Formensprache ist auf den ersten Blick sofort erkennbar.
Mythologische Zeichen, ovale, kreisartige oder längliche Formen, Schlangenlinien, amöbenartige Wesen und flimmernde Galaxien bevölkern seine Bilder. Seine vorwiegend pastosen und farbintensiven Werke eröffnen einen ganz speziellen Miko- und Makrokosmos, die eintauchen lassen in ein utopisches Universum voll Fabelwesen und Traumgebilden. Von unterschiedlichen Perspektiven blickt man auf mannigfaltige Welten. Dort entdeckt man je nach Werkphase Mikroben, Wirbeltierchen und „Steher“. Gleichberechtigt, ohne Zentrum und Mitte, ganz dicht und wieder luftiger sind die einzelnen Elemente angeordnet. Das Ganze changiert zwischen Figuration und Abstraktion. Das menschliche Naturerleben beschäftigte ihn Zeit seines Lebens und war Quell seiner Inspiration. Der Künstler selbst bezeichnete sein Werk als „[…] so etwas wie einen mikroskopischen oder kosmischen Garten“.