Vorschau Ausstellungen 2020

17.10.2020 - 21.11.2020

OTTO ZITKO

Otto Zitko, o.T., 2007, Mischtechnik auf Papier, 100 x 70 cm
Otto Zitko, o.T., 2007, Öl auf Papier, 100 x 70 cm
Otto Zitko, o.T. (Perlmutter), 2008, Mischtechnik auf Papier, 70 x 50 cm
Otto Zitko, o.T., 2007, Öl auf Papier, 100 x 70 cm
Otto Zitko, o.T., 2007-08, Öl auf Papier, 73 x 70,3 cm; gerahmt: ca.90 x 87 cm
Otto Zitko, Cumulus, 2018-2020, Acryl auf Aluminium, 148,7 x 108,8 cm
Otto Zitko, o.T., 2020, Acryl auf Leinwand, 216 x 149 cm
Otto Zitko, Hommage an Hans Hartung, 2020, Acryl auf Aluminium, 148,8 x 107,6 cm
Otto Zitko, o.T., 2007, Mischtechnik auf Papier, 59,5 x 69,5 cm
Otto Zitko, o.T., 2020, Acryl auf Aluminium, 148,8 x 108,5 cm
Otto Zitko, o.T., 2004, Mischtechnik auf Papier, 100 x 70 cm
Otto Zitko, o.T., 2020, Acryl auf Aluminium, 170 x 218 cm
Otto Zitko, bad boy, 2020, Acryl auf Aluminium, 150 x 108,7 cm
Otto Zitko, o.T., 2016-2020, Acryl, Lack auf Aluminium, 218 x 149,5 cm
Otto Zitko, o.T., 2004, Mischtechnik auf Papier, 59,3 x 70 cm
Otto Zitko, o.T., 2008, Mischtechnik auf Papier, 50 x 70,3 cm
Otto Zitko, o.T., 2018-2020, Acryl auf Aluminium, 218 x 170,5 cm
Otto Zitko, o.T., 2014, Kohle auf Papier, 70 x 50 cm
Otto Zitko, o.T., 2007, Mischtechnik auf Papier, 50,3 x 70 cm
Otto Zitko, o.T., 2005, Mischtechnik auf Papier, 70,5 x 50cm; gerahmt: 87 x 67 cm

Anfrage

Die Galerie 422 Margund Lössl präsentiert im Zeitraum von 17. Oktober bis 21. November 2020 eine neue Ausstellung des international renommierten Künstlers Otto Zitko. Der Fokus wird auf Werken auf Papier und Aluminium liegen.

Die Schau zeigt einen Überblick über das Oeuvre von Otto Zitko seit Mitte der 90er-Jahre, als er mit Aluminiumverbundplatten zu arbeiten begann. Zudem wird es speziell für die Galerie 422 angefertigte Bilder zu sehen geben. Einen kleinen Vorgeschmack lässt das Einladungssujet bereits erahnen. Ohne Vorbearbeitung der Platten entstehen die unverkennbaren spiral- und schleifenartig überlagerten Linien Otto Zitkos. Bis heute haben sie nichts an gestisch-expressiver Bewegtheit und Ruhe verloren. Es lässt sich an ihnen eine Hinwendung zur abstrakten Flächigkeit, die eher an Malerei als an Zeichnung erinnert, erkennen. Diese Tendenz hat bereits einige Kenner von Otto Zitkos Oeuvre dazu veranlasst, von einem Brückenschlag zu seinen Malereien in den 1980er-Jahre zu sprechen.

Der Körper, vor allem der abstrahierte Kopf stand lange als solcher im Zentrum seiner pastosen Malereien. Ende der 1980er-Jahre fand eine Loslösung von diesem Element und damit verbunden auch von einem fixen Betrachterstandpunkt statt und die Malerei entwickelte sich zu zeichnerisch vielfach überlagerten Lineaturen. Der Bildträger Papier in all seinen Facetten von groß bis klein, von narrativ bis abstrakt-gestisch ist seither essentiell mit Otto Zitkos Werk verbunden.

Eine weitere Entwicklungslinie ist Anfang der 1990er-Jahre zu verorten, wo die Zeichnungen sich kompositorisch weg von der Begrenztheit des Blattes in den Raum bewegten. Den Auftakt machten die Wand- und Raumarbeiten in der Amsterdamer Stichting De Appel Foundation. Seither hat der Künstler in situ unzählige Werke für Banken, Versicherungen und Museen auf der ganzen Welt geschaffen. Egal wie groß das Exponat auch sein mag, es liegt ihm kein Entwurf/ kein Plan zugrunde. Dem Künstler geht es stets um die „Freihandzeichnung“.