Vorschau Ausstellungen 2020

Start der Ausstellung voraussichtlich Dienstag, 8. Dezember 2020 10 bis 16 Uhr

UNSER LIEBSTES TIER

Eine Auseinandersetzung mit dem Tier in der österreichischen Gegenwartskunst

Alois Mosbacher, Hans Baldung, 2012, Öl auf Leinwand, 200 x 140 cm
Astrid Rausch, Dinner With A Bird, 50 x 50 cm
Stefan Zsaitsits, Der Bär und der Fisch, 2020, Grafit auf Karton, 70 x 50 cm
Eva Schlegel, o.T., 1/3, 2019, Druck auf Hahnemühlebütten, 120 x 90 cm
Christian Ludwig Attersee, Der Mondfreund, 2020, Mischtechnik auf Papier, 31,5 x 22 cm
Gudrun Kampl, Installation Revolution
Gunter Damisch, Orangefeld Kopf, 2011, Öl auf Leinwand, 130 x 100 cm
Karin Frank, Gassigehen, 2019
Ronald Kodritsch, Bastards Barock, Öl auf Leinwand, 140 x 100 cm
Benjamin Nachtigall, Zitrone Wald und Fuchs, 2019, Keramik glasiert, 50 x 20 x 23 cm
Franz Blaas, o.T., 2017, Mischtechnik auf Bütten, 38 x 27,7 cm
Hubert Scheibl, Tippi, 2004, Mischtechnik auf Papier, 38 x 46 cm
Deborah Sengl, Aus der Serie:
Ramona Schnekenburger, Drei junge Kampfhühner, 2020, Öl und Bleistift auf Leinwand, 60 x 90 cm

Sofern möglich, peilen wir den Start der Ausstellung am Dienstag, 8. Dezember 2020 an. Im Sinne Ihrer und unserer Gesundheit bitten wir Sie höflichst, dass Sie so freundlich sind und sich vorab bei uns per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für den Dienstag, 8. Dezember 2020 anmelden.

Die Galerie 422 Margund Lössl widmet im Zeitraum von 28. November 2020 bis 09. Jänner 2021 dem Tier in der Kunst eine umfangreiche Ausstellung. Von Beginn der Menschheitsgeschichte an begleiten uns Tiere in einem gesellschaftlichen Kontext. Ihre Stellung reicht vom besten Freund über den Lieferanten von Nahrungsmitteln bis hin zum antagonistischen Parasiten. Die Ihnen entgegengebrachten Gefühle erstrecken sich von Verehrung bis hin zur Verachtung, die Beziehung ist daher in hohem Maße von Ambivalenz geprägt. Die diesjährige Weihnachtsausstellung der Galerie 422 konzentriert sich auf eben diesen Beziehungsaspekt.

„Unser liebstes Tier“ hat sich zum Ziel gesetzt, anhand ausgewählter Positionen die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Tier im gegenwärtigen Kunstdiskurs aufzuzeigen und so einen mannigfaltigen Gesamteindruck rund um das Thema präsentieren zu können. Dabei werden ironisch-humoristische Darstellungen von Mensch und Tier, beispielsweise eines Christian Ludwig Attersee, die Darstellung kunsthistorischer Persönlichkeiten in Form von Hunderassen von Alois Mosbacher bis hin zu einem kritischen Blick auf unser Verhältnis beispielsweise von Deborah Sengl, gezeigt werden.

Wie alle bisherigen Gruppen- und Themenausstellungen der Galerie 422 versucht die Schau gezielt, durch Gegenüberstellungen Gemeinsamkeiten und auch Divergenzen herauszustreichen.
Von Zeichnung zu Malerei bis hin zu Objekten im Raum beispielsweise aus Kupfer, Holz, Tierpräparaten, Teer wird alles vertreten sein. Zudem wird die Ausstellung einen Mix aus Werken von renommierten künstlerischen Positionen und auch jungen aufstrebenden Gegenwartskünstler_innen präsentieren.

„Unser liebstesTier“ will Besucher_innen aus einem künstlerischen Ansatz heraus dazu anregen, sich mit der Mensch-Tier-Beziehung auseinanderzusetzen. Gleichzeitig soll sie auch das Gemüt erheitern und zum Schmunzeln und zum Lachen anregen.

Mit Arbeiten und Werken von Siegfried Anzinger, Christian Ludwig Attersee, Gunter Damisch, Franz Blaas, Alfredo Barsuglia, Herbert Brandl, Dietmar Brehm, Mela Diamant, Christian Eisenberger, Titanilla Eisenhart, Johann Fischer, Karin Frank, Jari Genser, Lena Göbel, Xenia Hausner, Anna Jermolaewa, Ludwig Heinrich Jungnickel, Gudrun Kampl, Franz Kernbeis, Ronald Kodritsch, Peter Kogler, Alexandra Kontriner, Johann Korec, Haruko Maeda, Christa Mayrhofer, Alois Mosbacher, Benjamin Nachtigall, Oswald Oberhuber, Arnulf Rainer, Annerose Riedl, Astrid Rausch, Eva Schlegel, Hubert Scheibl, Daniel Spoerri, Ramona Schnekenburger, Anna Stangl, Deborah Sengl, Oswald Tschirtner, August Walla, Konrad Winter, Erwin Wurm, Stefan Zsaitsits.