21.02. - 21.03.2015

Dietmar Brehm und Peter Assmann

 

 

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1. Dietmar Brehm und Peter Assmann Collaboration "39 steps"

 

Stufenweise verschränken sich Bildelemente, Textbausteine, Symbolformen sowie unterschiedlichste Zitate zu einer gemeinsamen, selbständig wirksamen Erfahrungswelt des Schauens zwischen Lesen und Betrachten. Beständig gestalten sich hier neue Synapsen, neue Stufenverbindungen.
In gleicher Weise stufenweise haben beide Künstler ihr jeweiliges Kunstwollen koordiniert, in vielen gemeinsamen Arbeitssituationen spontan gesetzte und über einen langen Reflektionszeitraum entwickelte Bildelemente zusammen geführt. Der Betrachter wird hier rasch zum Komplizen gemacht, seine eigene Assoziationsfähigkeit mehr als aktiviert, seine eigenen Erzählungen integrieren sich wie von selbst.
39 steps steht für eine intensive Kombinatorik der visuellen Wahrnehmung, eine beständige Erfragung von weiterführenden Möglichkeiten und eine künstlerische Haltung der Bildübertragung, die nicht auf Addition sondern auf Multiplikation ausgerichtet ist.

(Text zur Ausstellung von Peter Assmann)

 Peter Assmann

geboren 1963, Studium der Kunstgeschichte (Doktorat) sowie der Geschichte und
Germanistik (Lehramt), arbeitet als Kunsthistoriker, Schriftsteller (Verlag
Bibliothek der Provinz bzw. arovell) und bildender Künstler, em. Direktor der
Oberösterreichischen Landesmuseen, Präsident der Sommerakademie Traunkirchen,
Gründungsmitglied der Künstlergruppen „c/o: K – Institut für Kunstinitiativen“ und
„Sinnenbrand“, Künstlermitglied des Wiener Künstlerhauses, der Welser Künstlergilde und der IG Bildende Kunst 

 

 2. Dietmar Brehm "STBY" Malerei + Exp. Film

Dietmar Brehm gilbt als einer der intensivsten Bildmedienverschränker der österreichischen Gegenwartskunst. Seine künstlerische, multimedial angelegte Produktivität ist erstaunlich und umfasst neben filmischen Arbeiten auch Malerei, Fotografie und Zeichnung. (...) Er orientiert sich in seiner künstlerischen Arbeit an der Reflexion des Wirklichen und vermittelt in seinen Bildwerken dabei den Blick auf Fremdartiges und Enigmatisches, das immer dramatische Ereignisse erahnen lässt. Sein gesamtes künstlerisches Schaffen widmet er der Entdeckung und Erforschung des (elektronischen) Abbilds und der psychologischen Analyse von Bildmaterial. Weil sich Brehms Sujets zwischen Reduktion von Realem und Abstraktion bewegen, lösen diese beim Betrachter eine Reihe von Assoziationsketten aus. Narrative Lücken werden durch den Rezipienten über dessen eigenen emotionalen und intellektuellen Hintergrund gefüllt.

Text: Hans-Peter Wipplinger: Der Bildsezierer Dietmar Brehm, aus Katalog, Museum Moderner Kunst Passau

Dietmar Brehm

geboren 1947, Studium an der Kunstschule der Stadt Linz Malerei,
Professur an der Kunstuniversität Linz in der Abteilung Malerei und Grafik, Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ,
Filmarbeit ab 1974, seine Filme waren zusehen im ORF, 3Sat, Arte etc., einige nationale und internationale Auszeichnungen, wie bsp. Oberösterreichischen Landeskulturpreis für experimentellen Film im Jahre 1990

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