05.04. - 17.05.2014

Alfred Haberpointner und Helmut Swoboda

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 Alfred Haberpointner

Alfred Haberpointners bildhauerisches Oeuvre kann in unterschiedliche Werkreihen unterteilt werden. Das zugrundeliegende dieser Arbeiten sind verschiedene Holzarten. Der Künstler bearbeitet die charakteristischen Oberflächenstrukturen seiner Objekte u.a. mit der Axt. Um ein bestimmtes Ergebnis erzielen zu können, muss dieser einen bestimmten Hackrhythmus über einen geraumen Zeitraum einhalten um die spezielle Oberflächenstruktur zu erzielen. Auf den dadurch entstehenden autonomen „Hacktexturen" gestaltet sich so ein Spiel von Licht und Schatten, welches sich durch Farbe nochmals anderes manifestiert.

Schwarz, Weiß, Rot sind jene Farben mit welche der Künstler seine unterschiedlichen Objekte bemalt. Farbe hat für Haberpointner immer etwas mit konkreter Gewichtszuordnung zu tun: Weiß ist eine leichte Farbe, Schwarz eine schwere und Rot liegt dazwischen.

Im Gegensatz zu den abstrakten Strukturobjekten an der Wand sind für das ikonografische Programm der Objekte im Raum Köpfe, Ankerformen, Gewichte, Schuhe etc. charakteristisch. Diesen Skulpturen liegt wie bereits erwähnt ein Holzkern zu Grunde, welcher hin und wieder unter der metallischen Oberflächenverkleidung (beispielsweise Blei, Nägel, Eisenblättchen etc.) hervorblitzt.

KURZBIOGRAFIE
1966            geboren in Salzburg
                   Fachschule für Bildhauerei,Hallein
1986-1991    Studium an der Kunstuniversität Linz bei Prof. Erwin Reiter
                   Lebt und arbeitet in Leonding bei Linz und Ebenau in Salzburg

 

Helmut Swoboda

Die Inspirationsquelle von Helmut Swoboda ist der sich immer im Prozess der Wandlung befindliche Naturraum.
Der Künstler versucht die wahrgenommenen Stimmungen und Eindrücke aufzugreifen und auf das Medium Leinwand und Papier zu übersetzen. Dabei komponiert Swoboda im malerischen Prozess die Eindrücke und verwandelt sie teils zu abstrakt ausdrucksstarke Bildträgern, denen sich der/die Betrachter/in auf eine ästhetische als auch emotionale Ebene nähern kann.

Helmut Swobodas Bilderträger –Leinwände oder auch Holtafeln – liegen während des Entstehungsprozesses am Boden. Schicht für Schicht werden, nach der Kreidegrundierung die selbst gemischten Eitempera-Farben aufgetragen.

KURZBIOGRAFIE
1958          geboren in Amstetten/NÖ
1975-1979  Graphische Bundeslehr- und Versuchsanstalt, Wien
1979-1984  Meisterklasse Prof. Wolfgang Hollegha an der Akademie der bildenden Künste, Wien

Virtueller Rundgang durch die Ausstellung Alfred Haberpoitner und Helmut Swoboda

 

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