04.07. - 22.08.2015

Siegfried Anzinger und Markus Bacher

 

 Die Vernissage findet am Samstag, 4. Juli 2015 um 16:00 Uhr statt. Es spricht Erwin Uhrmann.

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  Markus Bacher

1983 geboren in Kitzbühl
2009 Diplom mit Auszeichnung, Universität für angewandte Kunst, Wien
  Lebt und arbeitet in Wien, Köln und Los Angeles

 

"...ich denke mir alles noch einmal durch, weil es zu schnell ging, um dabei zu denken. Markus Bacher geht vor mir, schnellen Schrittes, ich folge ihm durch einen langen Gang.

Verdammt, sage ich, bin ich tot, oder was soll das hier?

Tot gibt es nicht, sagt Bacher, aber jetzt ist der falsche Zeitpunkt.

Für was, und warum?

Ich gehe wie von selbst. Und wals ich stehenbleiben will, wurd mir klar, dass ich nicht stehenbleiben kann. Bacher dreht sich zwar nicht um, aber ich sehe sein Gesicht vor mir, er lehnt sich zu mir, und flüstert mir ins Ohr: Siehst du..."

Erwin Uhrmann (aus "Nach meinem angeblichen Tod traf ich den Maler Markus Bacher")

 

Siegfried Anzinger

1953 geboren in Weyer an der Enns
1971-1976 Studium der bildenden Künste in Wien bei Maximilian Melcher
1982

Übersiedelung nach Köln

Teilnahme an der Documenta VII.

1985

Oskar Kokoschka Preis

1988

Biennale Venedig, Österreichischer Pavillon

1990

Preis der Stadt Wien für Malerei

seit 1997

Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf

2003

großer Österreichischer Staatspreis

2006

Landeskulturpreis für bildende Kunst Oberösterreich

seit 2008

Mitglied des Österreichischen Kultursenats

ab 2009

Professur für Malerei und Grafik an der Kunstakademie Düsseldorf

 

Lebt und arbeitet in Köln und Wien

 

"Im Gegensatz zu anderen Malern der Anfangsgeneration der 'Jungen Wilden' fehtl bei Anzinger meist die zerstörerische Direktheit, mit der die damals jungen Künstler ihr Lebensgefühl manifestierten. Trotz kaum zu überbietendem vehementen Pinselduktus wirkt Anzingers Werk oft introvertiert, lyrisch, ja still. Die Ruhe 'vor' oder 'nach dem Sturm', der Moment der Besinnung und der Einkehr, wird gezeigt. Das Innerste wird nach bester österreichischer Kokoschka-Schiele-Gerstl-Manier nach außen gekehrt. Viele Figuren erscheinen mit geschlossenen Augen, in gebeugter Haltung. Sie hocken, kriechen, robben auf allen Vieren durch den Kosmos -  träumen in den Tag hinein."

Elisabeth Nowak-Thaller (aus: "Von Heiligen, Cowboys und Inidanern", Ausstellungskatalog Lentos 2011)

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